Das Phantom der Oper
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Inhalt
Die junge Sängerin und Musikstudentin Christine Day entdeckt im musikalischen Archiv einer New Yorker Bibliothek die Noten zu einer unvollendeten Oper des mysteriösen und angeblich toten Komponisten Erik Destler. Sie verwendet das seltene Musikstück und trägt die Arie bei einem Casting vor, ahnt aber nicht, dass sie damit den Geist des Komponisten, des berüchtigten "Phantom der Oper" beschwört! So beginnt für sie ein Alptraum, denn sie erwacht nach einem Unfall während des Vorsingens aus tiefer Bewusstlosigkeit an der Londoner Oper Ende des 19. Jahrhunderts, wohin sie das grässliche und unmenschliche Geschöpf mit in seine Zeit geholt hat. Erik, der nach einem Pakt mit dem Teufel schrecklich entstellt ist, wird für sie zum "Engel der Musik" und gibt ihr in ihrer Garderobe Gesangsunterricht. Er hat sich in die bildhübsche Christine verliebt und verspricht, sie zu einem gefeierten Star zu machen. Da er – nachdem er seine Seele dem Teufel verkauf hatte, so grauenhaft verstümmelt ist, hat er sich in die Kanäle unter der Oper zurück gezogen. Da er Christine den Weg zum Opernstar ebenen will, beseitigt er alle, die ihr im Weg stehen oder ihm irgendwie auf die Nerven gehen und zieht ihnen fein säuberlich die Haut ab. Diese näht er sich, um sein Äußeres einigermaßen erträglich zu gestalten, auf sein Gesicht! Mit allen Mitteln will er die Liebe von Christine erringen, die seine Liebe aber nicht erwidert und so schleppt er sie brutal in sein Reich, in die gigantischen Katakomben tief unter dem Operngebäude. Dort, in den Gewölben, zwischen Kulissen, Geheimgängen und Falltüren, strebt Christines Alptraum ihrem Höhepunkt entgegen...
Kommentar
Dwight H. Little's (Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee) Version vom "Phantom der Oper" ist ein amerikanischer Horrorfilm von 1989 nach dem gleichnamigen Roman von Gaston Leroux, der im Jahre 1911 veröffentlicht wurde. Der brutale, düstern atmosphärische Film ist einer von mehreren Verfilmungen, wo auch vier Bühnenfassungen von dem Stück existieren. Die Titelrolle in der ekelhaft, schaurig schönen Splatter-Version spielt Horrorlegende Robert Englund. Bekannt wurde der amerikanische Schauspieler und Regisseur schwedischer Abstammung (er beherrscht die Sprache perfekt), mit der Rolle seines Lebens als Freddy Krueger. In seinen 8 Filmen der Nightmare on Elmstreet-Reihe ist Robert sicher kein Traum von einem Mann, aber mit Sicherheit ein "Traum"-Mann "gg". Auch diese schockierende Rolle, ist ihm wie auf den Leib geschneidert denn er spielt ein Monster, dass sich in Großaufnahme die blutigen Hautfetzen seiner Opfer auf sein verstümmeltes Gesicht nähen muss, um die ekelhaften Wunden zu verdecken (super Maskenarbeit!). Für diese Szenen bedarf es schon guter Nerven oder eines guten Magens, wenn man etwas zart besaitet ist. Außerdem darf er Leute aufschlitzen, ihnen Köpfe abschneiden oder mal ein Herz rausreißen... Geil. Trotz des geringen Budgets können sich die netten Gore- und Splattereinlagen sehen lassen, auch wenn Kritikern die etwas abgeänderte, nach London verlegte, Version nicht ganz gefällt. Laut Englund hätte es angeblich auch ein Drehbuch für eine Fortsetzung gegeben, das nach seiner Meinung nach sogar wesentlich besser gewesen sei als das zum ersten Film. Er hätte den Vertrag für das Sequel auch schon unterschrieben, doch aufgrund der negativen Kritiken ist leider nie etwas daraus geworden. Die "Internet Movie Database" behauptete damals, dass das Phantom-Sequel sogar gedreht wurde, dann aber, ohne veröffentlicht zu werden, eingelagert wurde. Das "Fangoria Magazin" behauptete 1991, dass das Drehbuch umgeschrieben wurde und dann für den Film "Dance Macabre", ebenfalls mit Englund, verwendet wurde... Na ja. Auf jeden Fall gibt es von der Novelle viele verschiedene Verfilmung wie etwa die aller erste 1916 in Deutschland mit Lon Chaney Senior, Dario Argento`s mit Julian Sands, den TV-Zweiteiler mit Burt Lancaster, die Musical-Version von Joel Schumacher mit Gerard Butler, usw. Viele Kritiker betrachten die Verfilmung aus dem Jahre 1925 durch Carl Laemmles Studio United Pictures als die gelungenste. Ich kenne leider keine einzige davon, außer dieser blutigen Version, und die hat mir persönlich auf jeden Fall sehr gut gefallen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist in Deutschland bei 21st Century Video Corporation und bei Screen Entertainment / Starlight auf VHS erschienen. Daneben ist er als Bootleg auf DVD erschienen.
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Aliens vs. Predator 2 (Kinoversion)
Stand: 12.03.2010 13:08:01
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