The Last Man on Earth
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Inhalt
Robert Morgan ist ein ehemaliger Wissenschaftler, der scheinbar als letzter Überlebender einer weltweiten Seuche, ein einsames und eintöniges Leben führt. Seine Tage verbringt er nicht nur mit der Beschaffung von Nahrung und Benzin, sondern auch mit der Jagt auf die furchtbaren Kreaturen, die seit der schrecklichen Epidemie ihr Unwesen treiben. Halb Zombie, halb Vampir, auferstanden von den Toten, müssen die Untoten das Tageslicht meiden, was Robert ausnützt, um die Kreaturen aufzuspüren. Systematisch fährt er die Straßen seiner Heimatstadt ab und tötet alle, die ihm über den Weg laufen, mit seinen selbst gebastelten Holzpfählen. Des nachts muss Robert sein Haus verbarrikadieren und mit Knoblauchkränzen schützen, um die Monster fernzuhalten. Eines Tages wird seine trostlose Routine just unterbrochen, als er plötzlich auf eine Frau stößt, die wie er scheinbar noch ein „normaler“ Mensch ist! Die Freude ist groß und er nimmt sie mit in sein Haus. Dort stellt sich aber leider heraus, dass auch sie infiziert ist und nur ein Lockvogel war, zu ihm geschickt, um ihn abzulenken bis sie eintreffen, um ihn zu töten... Wird sie ihm zur Flucht verhelfen, kann er ihr noch trauen?!
Kommentar
„The Last Man on Earth“ ist ein Science-Fiction Endzeit-Film aus dem Jahr 1964, basierend auf dem Science-Fiction Vampir Roman „Ich bin Legende“ (I Am Legend) von Richard Matheson, der unter dem Pseudonym Logan Swanson auch selbst am Drehbuch für den Film mitschrieb. Die Hauptrolle spielt der am 25. Oktober 1993 an Lungenkrebs verstorbene Vincent Price, der mit seinen 1,93 Metern im wahrsten Sinne ein wirklich „großer“ Schauspieler war. Ursprünglich sollte der Film bereits in den 50er Jahren von der britischen Produktionsfirma Hammer gedreht werden, wurde allerdings wegen heftiger Bedenken der britischen Zensurbehörde BBFC an den U.S.-Partner Robert L. Lippert abgegeben. Dieser verfilmte das Skript dann schließlich im Januar 1963 in Italien. Ungerechter Weise ist diese kleine, billig produzierte Low-Budget Perle trotz des fantastischen Hauptdarstellers von vielen in Vergessenheit geraten, weil ein paar Jahre danach eine neuerliche (wesentlich actionreichere) Verfilmung unter dem Titel „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston in der Hauptrolle erschien. Aufgrund der inspirierenden Romanvorlage, die sicherlich auch wegweisend und Vorläufer war für viele andere Zombie- und Vampirfilme die darauf noch folgten, wie z.B. George A. Romeros Genreklassiker „Night of the Living Dead“ (Die Nacht der lebenden Toten), wurde der Stoff 2007 noch ein weiteres Mal verfilmt, diesmal mit dem Titel „I Am Legend“, mit dem Actionstar Will Smith. Aufgrund der starken CGI-Effekte ist dieses Remake aber mit dem naiven Gruselfilmchen hier fast nicht zu vergleichen, da die herumschleichenden Untoten geradezu lächerlich, aber liebevoll witzig, und die Kampfszenen mehr als harmlos rüberkommen. Auch wenn „The Last Man on Earth“ kein Meisterwerk des Horror- / Science-Fiction-Genres ist, sollte man den Film trotzdem einmal gesehen haben, und das nicht nur als Vincent Price Fan. Die englischen Monologe und Dialoge sind mit dem herkömmlichen Schulenglisch relativ gut zu verstehen, was wiederum durch das fantastische Mimic und Gestikspiel von Horror-Altmeister Price unterstützt wird. Der (auch an Parkinson erkrankte) amerikanische Schauspieler britischer Herkunft war neben seinem Können als Schauspieler auch für seine markante Stimme bekannt, die unter anderem z.B. als Erzähler (Sprechgesang) in Michael Jacksons weltbekanntem „Thriller“ zu hören ist. Die ergreifendste Szene für mich war neben dem Heldentod zum Schluss die, als er sich die Super 8-Filme seiner Familie aus glücklichen Tagen ansieht. Zuerst bricht er in schallendes Gelächter aus, das momentan so extrem wirkt, weil gleichzeitig draußen die Zombies versuchen rein zu kommen, um danach bitterlich zu weinen, da ihm bewusst wird, in welch verzweifelten, ausweglosen Situation er sich befindet. Toll. (Da mir persönlich das moderne Remake mit Will Smith besser gefallen hat, bewerte ich diesen Klassiker mit nur 3 Schädeln, obwohl er sicherlich mehr verdienen würde.)
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Sunfilm Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Das Gift des Bösen - Vincent Price
Stand: 19.06.2013 16:23:41
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