Das düstere Haus
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Inhalt
Nach dem Tod ihres Verlobten reist Pat zu ihrem neuen Freund nach England, wo auch die Mutter ihres Verloben wohnt. Dieser wollte sie einen Höflichkeitsbesuch abstatten, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Schnell merkt Pat, dass Mrs. Trefoile, die Mutter, streng religiös ist und etwas merkwürdig ist. Jeder Versuch, sich schnell aus der Affäre zu ziehen, scheitert, bis ihr der Kragen platzt und sie Mrs. Trefoile die Wahrheit ins Gesicht sagt. Diese ist über die Gottlosigkeit so empört, dass sie die Seele von Pat reinigen will. Aus der alten Frau wird eine religiöse Fanatikerin, die Pat mit Waffengewalt einsperrt und durch Strafen und Hungern läutern will. Jeder Fluchtversuch von Pat wird durch die seltsamen Bediensteten von Mrs. Trefoile unterbunden. Doch die alte Dame geht noch weiter, sie ...
Kommentar
1965 drehte die britische, eigentlich für Gothic-Horrorfilmen bekannte Hammer-Filmschmiede diesen spannenden Horrorthriller für das amerikanische Filmstudio Columbia. In dem Film gerät eine junge Frau, die von Stefanie Powers, den meisten wohl als Jennifer Hart aus „Hart aber herzlich“ bekannt, sehr gut dargestellt wird, in die Klauen einer religiösen Fanatikerin, die die Seele der jungen Frau „reinigen“ will und hierzu ihr Opfer einsperrt und misshandelt. Diese alte Hexe wird von Tallulah Bankhead (Das Rettungsboot) grandios und so diabolisch verkörpert, dass man wirklich Angst vor der alten Dame bekommt. Mit ihrer extremen Darstellung spielt sie alle anderen glatt an die Wand. Dies ist übrigens der letzte Kinofilm von Tallulah Bankhead. In einer kleineren Rolle ist der junge Donald Sutherland (Wenn die Gondeln Trauer tragen) als geistig zurückgebliebener Knecht zu sehen. Der Film vermag es durch das grandiose Kammerspiel im Haus den Zuschauer zu fesseln, hat aber in der Mitte ein paar kleinere Längen. Auch hab ich mich mehrmals gefragt, warum sich das Opfer nie so richtig wehrt, Gelegenheiten hierzu gäbe es sicherlich mehrere, meist reagiert sie nur auf ihre Peiniger. Der Film ist aber dennoch eine echte Empfehlung.Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist ungekürzt mit einer FSK 16 Freigabe bei Sony Pictures Home Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Das Grauen auf Black Torment (Der phantastische Film Vol. 9)
Stand: 18.05.2012 01:45:18
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| jan.andreas, 12.01.10 |
| "Das düstere Haus" ist typischer Thriller der 60er. Das ganze ist unterhaltsam und manchmal sogar sehr spannend. Zwar kann man das ganze nicht mit "Was geschah wirklich mit Baby Jane" vergleichen" (nach diesem Film, der 1962 in die Kinos kam, traten immer wieder Filme mit axtschwingenden Oma ins Rampenlicht, auch "Das düstere Haus", aber ist dennoch netter Thriller. Der Film macht einen Fehler. Tallulah Bankhead greift sehr oft zur Pistole. Dies ist ein großer Fehler. Jeder Horror-Freak weiß, dass die besten Mordwaffen Äxte, Messer, Hacken, Sensen oder Sicheln sind. Pistole - einmal abgedrückt - tot. Das vertut die Spannung |
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