Die Hitzewelle - Keiner kann entkommen

Originaltitel: Die Hitzewelle - Keiner kann entkommen
Herstellungsland: DeutschlandDeutschland
Erscheinungsjahr:  2008
Regie: Gregor Schnitzler

Darsteller

Figur

Susanna Simon  Dr. Martina Fechner
Johannes Brandrup  Dirk Berger
Birge Schade  Sabine Hoffmann
Guido Broscheit  Jürgen
Rolf Kanies  Ministerpräsident Julius Schäfer
Hubertus Hartmann  Wolfgang Zander
Greta Galisch de Palma  Sybille
Arved Birnbaum  Kowalke
Stephan Szasz  Arne Berger
  
Genre: Thriller
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Inhalt

Deutschland wird von einer bisher nicht erlebten Hitzewelle heimgesucht. Die Wasserreserven schwinden rasch, der Wasserpegel der Ruhr, aus der im Ruhrgebiet über 5 Millionen Menschen ihr Trinkwasser beziehen, fällt dramatisch. Krankenhäuser sind überlastet, die Landwirtschaft liegt am Boden und die Energie- und Wasserversorgung droht zusammenzubrechen. Die Hydrologin Dr. Martina Fechner hat diesen Albtraum vorhergesagt, als vermeidlich kompetenteste Kraft wird sie zur Leiterin eines Krisenstabs ernannt. Zusammen mit ihrem Team versucht sie der Lage soweit möglich Herr zu werden, doch die hierzu notwendigen Schritte stoßen auf großen Widerstand. Sie benötigt dringen das Wasser eines Stausees, welches im Privatbesitz eines Energiekonzerns ist. Doch die Verantwortlichen stellen sich aus eigenen Interessen quer. Auch die Bevölkerung zeigt trotz der zugespitzten Situation kein Verständnis für die verhängten Sanktionen. Als dann noch die politischen Interessen des Ministerpräsidenten durchquert werden, wird sie durch einen ignoranten Politiker, der nur auf sein Ansehen bedacht ist, ausgetauscht, was sich als verheerender Fehler herausstellt, denn ...

Kommentar

Nachdem der Film irgendwie gar nicht vielversprechend anfing, hatte ich mich auf einen eher seichten TV-Liebesfilm mit Öko-Touch eingestellt. Glücklicherweise hat sich die Story dann schnell gefangen und der Film gewinnt zunehmend an Fahrt, je mehr sich die Situation zuspitzt. Zwar ist das gezeigte Szenario derzeit noch Utopie, in Anbetracht des Klimawandels und der Hitzewellen der letzten Jahre wirkt die Story jedoch bedrohlich realistisch. Hierzu tragen natürlich die gezeigten Bilder wie das ausgetrocknete Flussbett der Ruhr und die guten darstellerischen Leistungen bei. Ich fand nur, dass viele trotz Temperaturen von über 40° C zu warm angezogen waren und zu wenig geschwitzt haben. Sehr positiv fand ich die offenkundige Kritik an Politikern und Wirtschaftsbossen. Hier wird gezeigt, dass Geld und das eigene Ansehen oftmals vor dem Wohl der Bevölkerung gestellt werden, einen Eindruck, den mir die Nachrichten leider auch täglich vermitteln, aber darüber will ich mich an dieser Stelle jetzt lieber nicht auslassen. Natürlich darf bei einer deutschen TV-Produktion eine kleine Romanze nicht fehlen, die hier aber kein glückliches Ende findet, da der Auserwählte der Konsequenz seines Handelns durch Selbstmord entkommt.
Fazit: Regisseur Gregor Schnitzler (Die Wolke) hat hier einen wirklich guten Umwelt-Thriller vorgelegt, der genau den Zahn der Zeit trifft.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 16.12.12
Also ich find den Film großartig. Erstens sehe ich Susanna Simon total gerne und finde auch Johannes Brandrup total scharf, und zweitens interessiert mich das Thema mit der Hitze und dem Wasser und so generell. Ich mag deutsche Filme und Katastrophenfilme sowieso. Das einzige das mich auch ein wenig gestört -oder besser gesagt negativ aufgefallen ist, sind die oben bereits erwähnten langärmligen Hemden z.B. die die Darsteller teilweise tragen oder weil kaum jemand richtig schwitzt. Fast alle Damen sind korrekt geschminkt, niemand hat feuchte Haare oder nasse Schweißflecken auf der Kleidung. In einer Szene geht die Hauptdarstellerin sogar barfuß auf dem Beton- und das ist bei über 40° unmöglich wie ich selbst aus Erfahrung weiß!! Aber o.k. Wenn man auf solche kleinen Fehler drüber hinweg sieht, bleibt ein doch sehr spannender und unterhaltsamer Öko-Klima-Katastrophenthriller übrig der für Fans von sochen Filmen durchwegs zu empfehlen ist.
 
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